Erdwärmebohrung für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg

Erdwärme effektiv nutzen – Betriebskosten reduzieren.

Fachgerechte Realisierung Ihrer Erdwärmebohrung – für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Unsere Dienstleistungen zielen auf Erwärmebohrungen im Gebäudebestand sowie im Neubau mit Fokus auf die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg ab.

Um Betriebskosten nachhaltig zu reduzieren, ist die Nutzung von Erdwärme eine ideale Möglichkeit. Profitieren Sie von unseren vielfältigen Erfahrungen auf diesem Gebiet!

Wir kombinieren professionelle Arbeit sowie langlebige und ausgezeichnete Ausführungsqualität bei allen Arten von Erdwärmebohrungen. Nur so ziehen Sie den maximalen Nutzen aus Ihren Investitionen! Ob Nutzung der Grundwasserwärme oder ein System vertikaler Erdwärmesonden, wir informieren und beraten Sie über Wege, Chancen und Effizienz.

Sollten Sie sich vorab schon informieren wollen, finden Sie hier die neueste  Informationsbroschüre für Sachsen nachlesen. Sie vermittelt Grundwissen auf dem Gebiet der Geothermie und deren Nutzung, gibt gesetzliche Grundlagen sowie Behördenadressen an.

Kommen Sie auf uns zu, wenn Sie künftig ökologisch und ökonomisch mit Erdwärme heizen möchten!


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Im folgenden erläutern wir Ihnen das Thema Erdwärmebohrung ausführlich:

1. Erdwärme – was ist das?

Erdwärme ist die Wärme, die von der Erde ausgeht. Die Erde besteht aus unterschiedlichen Schichten, von denen die meisten aus festem Gestein bestehen. Durch die Einwirkung von Sonnenenergie und radioaktiven Elementen wird in der Erde eine große Menge an Wärmeenergie erzeugt. Diese Energie ist es, die Erdwärme nennen wir. Unser Planet ist ein riesiger Energiereservoir und seine Kernenergie reicht aus, um die gesamte Menschheit für Millionen von Jahren zu versorgen. Erdwärme wird auch als Geothermie bezeichnet und kann auf verschiedene Arten genutzt werden, um Strom zu erzeugen oder Gebäude zu heizen.

2. Bohren nach Erdwärme

Erdwärme Bohrungen sind eine Methode, um an diese unerschöpfliche Energiequelle zu gelangen. Bohrungen werden in die Erde getrieben, bis sie eine Tiefe von bis zu 3 Kilometern erreicht haben, wo die Temperaturen sehr hoch sind. Diese Hitze wird dann genutzt, um Wasser oder Luft zu erhitzen, die wiederum in einem Turbinengebäude Strom erzeugen können. Erdwärme Bohrungen sind eine saubere und erneuerbare Art der Energiegewinnung und können einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.

Erdwärme Wärmepumpen für den privaten Bereich

Erdwärme ist eine relativ neue Bohrtechnik und kann sowohl für die Wärmepumpen als auch für Heizungen und Kühlsysteme verwendet werden. Die Bohrlöcher für Erdwärme sind in der Regel tiefer als die Bohrlöcher für andere Zwecke.

Erdwärme Wärmepumpen sind eine effiziente Art, Ihr Zuhause zu heizen und zu kühlen. Erdwärme Wärmepumpen nutzen die natürliche Wärme, die in der Erde gespeichert ist, um Ihr Zuhause zu heizen und zu kühlen. Erdwärme Wärmepumpen sind sehr effizient und können in der Regel die Energiekosten für Heizung und Kühlung um bis zu 60% reduzieren. Erdwärme Wärmepumpen sind auch sehr umweltfreundlich, da sie keine fossile Brennstoffe verbrennen. Zudem sind die Pumpen leise und haben keine Abgase. Erdwärme Wärmepumpen eignen sich besonders gut für den Einsatz in Gebieten mit hohen Kosten für fossile Brennstoffe oder in Gebieten mit hohen CO2-Emissionen. Die Installation einer Erdwärme Wärmepumpe ist relativ einfach und kann in der Regel innerhalb eines Tages abgeschlossen werden.

Erdwärmepumpen sind sehr effizient und nutzen “grüne Energie”

Erdwärme Wärmepumpen sind eine sehr effiziente Heizungslösung. Die Temperatur der Erde liegt durchschnittlich bei ca. 10 bis 15°C, was bedeutet, dass die Erdwärme auch im Winter verfügbar ist und so als Energiequelle für die Wärmepumpe genutzt werden kann. Die Erdwärme Wärmepumpe nutzt also keinen fossile Brennstoff wie Öl oder Gas, sondern „grüne“ Energie, um Ihr Zuhause zu heizen. Dies macht sie nicht nur sehr umweltfreundlich, sondern auch besonders kostengünstig in der Anschaffung und im Unterhalt.

3. Wie funktioniert die Bohrung?

Erdwärme Bohrungen sind eine geniale Möglichkeit, die Umwelt zu entlasten und Energiekosten zu sparen. Doch wie funktioniert die Bohrung eigentlich? Bei der Bohrung wird in die Erde ein Bohrloch gebohrt, in dem ein Wärmetauscher angebracht wird. Durch den Wärmetauscher wird die Wärme aus der Erde an das Haus übertragen und kann dann zum Heizen oder Kühlen genutzt werden. Die Bohrlochtiefe variiert je nach Standort und Bodenbeschaffenheit. In den meisten Fällen reicht eine Tiefe von 100 bis 200 Metern aus, um die benötigte Wärme zu erzeugen.

Die Bohrung selbst ist ein relativ einfacher Prozess, der in der Regel mit einem Bohrgerät durchgeführt wird. Zunächst wird ein Loch in den Boden gebohrt, das tief genug ist, um die erforderlichen Rohre zu installieren. Dann werden die Rohre in das Loch eingesetzt und mit Beton oder anderem Material versiegelt. Die Rohre sind in der Regel aus Metall oder Kunststoff und führen zu einem Sammelbecken, in dem das Wasser gesammelt wird.

4. Welche Vorteile hat Erdwärme?

Geothermie ist eine erneuerbare Energiequelle, die kostenlos zur Verfügung steht. Durch die Einbindung dieser kostenlosen Energiequelle in die Heizung können die Heizkosten deutlich reduziert werden. Gleichzeitig wird die Umwelt geschont, da fossile Brennstoffe geschont werden und die CO2-Emissionen reduziert werden. Der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe liegt zwischen 4 und 5 (entspricht 400 – 500 % Wirkungsgrad). Dadurch ist es möglich, die Stromkosten erheblich zu reduzieren.

Vorteile auf einen Blick

  • Erdwärme ist eine nachhaltig und unerschöpfliche Wärmequelle
  • keine Heizkosten, nur Stromkosten (vergleichsweise günstig)
  • Hoher Wirkungsgrad (geringe Stromkosten)
  • minimaler CO2-Ausstoß im Vergleich zu anderen Heizmethoden
  • keine Geräusche (leise Pumpen)

5. Nachteile von Erdwärmebohrungen

Die Nutzung von geothermischer Energie zur Heizung von Gebäuden ist eine effiziente Möglichkeit, um Energiekosten zu sparen. Allerdings sind einige Aspekte bei der Planung und Installation zu beachten. So ist zum Beispiel eine gute Dämmung des Gebäudes notwendig, um die Wärme im Inneren zu halten. Die Heiztemperaturen müssen niedrig sein. Eine Heizquelle für große Räume reicht nicht aus. Am besten eignet sich eine Fußbodenheizung, da die Wärme so gleichmäßig im Raum verteilt wird und keine hohen Heiztemperaturen erforderlich sind.
Bei speziellen Wärmepumpentarifen ist es zudem ratsam, Pufferspeicher einzuplanen.
Der Aufwand zur Erschließung der Wärmequellen kann je nach Ausgangslage sehr hoch sein. Erdkollektoren haben einen Flächenbedarf, der etwa doppelt so groß ist wie die Wohnfläche.

6. Förderung einer Erdwärmepumpe

In Deutschland gibt es verschiedene Förderprogramme, die die Installation einer Erdwärmepumpe unterstützen. Zuschüsse und Steuererleichterungen können die Kosten für die Pumpe senken und so die Umwelt schonen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert beispielsweise die Modernisierung von Heizungsanlagen mit erneuerbaren Energien. Auch die Kreditanstalt des Bundes (KfW) bieten Darlehen mit vergünstigten Zinsen an, um den Einbau einer Erdwärmepumpe zu erleichtern.

Mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) können Sie auch 2022 Förderung für die Installation einer Wärmepumpe erhalten. Dies ist möglich, da sie erneuerbare Energien als Wärmequelle nutzt und dadurch sehr effizient und umweltfreundlich ist. Deshalb kann man – je nach Bauart der Wärmepumpe – zwischen 4.500 und 15.000 Euro Förderung für eine Wärmepumpe bekommen.

Die BEG unterstützt besonders den Austausch alter Ölheizungen, da dies eine sehr effektive Methode ist, um Emissionen zu reduzieren. Wichtig ist allerdings, dass das Gebäude gut gedämmt ist und die Wärmepumpe die Fördervoraussetzungen erfüllt. Welche das sind, wie hoch die Kosten für die Anschaffung sind und worauf Sie noch achten sollten, erfahren Sie im persönlichen Beratungsgespräch

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Wir beraten Sie gern und freuen uns auf Ihren Anruf:

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